Tages - Rennradtouren im Berner Oberland Teil 2


Über das Haslital zur Engstlenalp
(50 km und 1500 hm)

Diese Tour ist über die gesamte Strecke einfach nur unendlich schön.

Bei der Fahrt durch das Haslital bezaubern den Rennradler die Ausblicke über das rund 600 Meter tiefer liegende Aaretal und auf die vergletscherten Berggipfel des Wetterhorns und anderer Bergriesen im Süden.
Dann biegt man in das kleine für den öffentlichen Verkehr gesperrte und als Mountainbikestrecke ausgewiesene Sträßlein hinauf zur sogenannten Winterlücke in 1395 Metern Höhe. Knapp 400 Höhenmeter radelt man dabei einsam in schöner Landschaft auf gutem Asphalt steil aufwärts.
Die rund 200 Höhenmeter umfassende Abfahrt hinüber ins Gental führt durch eine ursprüngliche Berglandschaft, die begeistert.
Das malerische Gental wird von hohen Felswänden eingerahmt, von denen Wasserfälle hinab in den Genbach stürzen.
Nach anfangs flachem Anstieg sind später 12 bis13 % zu bewältigen. Vorbei an Alpen und weidenden Kühen steigt man über einige Kehren hinauf zur Engstlenalpe, die in einem weiten Hochtal liegt.
In einer bewirtschafteten Alpe oder im Engstlenalphotel kann man es sich gut gehen lassen.
Nach der Pause genießt man die herrliche Abfahrt.
Fotos
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks dem USB-Stick)


Über den Gestelen-Pass
(55 km und 1350 hm)

Dieser Pass ist ein echter Geheimtipp, denn er ist so gut wie unbekannt.
Aber genau das ist für uns Radler prima, denn so haben wir denn Pass für uns allein, zumal die Überfahrt für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.

Ich startete diese Runde in Boltigen und radelte das Simmental abwärts bis zum Abzweig ins Dimtigtal bei Latterbach/Oey-Dimigten.
Auf gut ausgebauter Straße leicht aufwärts bis Zwischenflüh. Hier der Abzweig zum Gestelenpass und nun wird es unendlich schön.
Die Straße wird immer schmäler und die Landschaft atemberaubender.
Kurz vor und nach der der Passhöhe überrascht ein etwa 300 Meter langes unasphaltiertes Stück, das aber mit dem Renner grenzwertig befahren werden kann.
Die Abfahrt bietet wieder super Blicke.
Fotos
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks dem USB-Stick)

Variante: Zur Seebergalp ( + 2 x 4 km und 210 hm)
Eigentlich wollte ich zum Seebegsee radeln, aber ich konnte ihn nicht erreichen, da der asphaltierte Weg bei der bewirtschafteten Seebergalm endete.
Trotzdem hat sich die Auffahrt gelohnt.
(Fotos, Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks dem USB-Stick)


Runde im nördlichen Thuner Hinterland
(50 km und 1050 hm)

Diese Tour verbindet Thunersee-Panorama mit einsamer schweizer Landschaft

Fotos
(Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks dem USB-Stick)


Um den Thunersee und auf den Beatenberg
(78km und 1350 hm)

Eine Panoramatour par excellence,
bei der aber auch die Höhenmeter nicht zu kurz kommen.

Nach dem Start am in Bönigen am Brienzersee wird Interlaken durchfahren und gleich danach radelt man über 600 Höhenmeter auf den Beatenberg, dabei immer grandiose Blicke über den Thunersee.
Nun geht es, mit weiterhin phantastischen Aussichten, auf und ab auf der Nordseite des Thunersees entlang, bis wir endgültig nach Thun hinabschiessen, in deren sehr schönen Innenstadt man eine Pause einlegen sollte, um das südländische Flair zu genießen.
Zurück radelt man am Südufer des Thunersees entlang, mal auf Radwegen, meist aber auf abgetrennten Radstreifen der Uferstraße.
Unbedingt aber sollte man die Altstadt von Spiez direkt am See besuchen.
Fazit: Eine herrliche Runde.
(Fotos, Routenplan, Höhenprofil und GPS-Tracks dem USB-Stick)


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