RennradLängere Touren mit dem Rennrad in den Alpen: Italien Rennrad


Rundfahrt durch die Dolomiten
(300 km und 8000 hm)

Mit dem Rennrad am Staulanzapass Die Dolomiten sind das Eldorado für jeden ambitionierten Pässefahrer.
Warmes Klima, bizarre Felsformationen, nicht zu steile, gut ausgebaute Passstrassen, italienisches Essen, klangvolle Passnamen, was will man mehr.
Die hier vorgestellte Tour enthält die schönsten Pässe und Gegenden der Dolomiten.
Ein radlerischer Hochgenuss.

Routenvorschlag
1. Tag:

Anfahrt nach Corvara (1568 m): Grödnerjoch (2137 m) - Abzweig (1900 m) - Sellajoch (2240 m) - Abzweig (1802 m) - Passo Pordoi (2239) - Canzei (1468 m)
2. Tag:
Fedaijapass (2057 m) - Caprile (1021 m) - Giaupass (2236 m) - Cortina (1211 m)
3. Tag:
Passo Tre Croci (1809 m) - Misurinasee (1756 m) - (Abstecher zu den 3 Zinnen Auronzohütte 2320 m; 16 %) - Schluderbach (1437 m) - Cortina (1211 m) - Falzaregopass (2105 m) - Abstecher Valparolapass (2192 m) - Selva di Cadore (1422 m)
4. Tag:
Staulanzapass (siehe Bild - 1773 m) - Abzweig (931 m) - Duranpass (1601 m) - Caprile (1021 m) - Campolongopass (1875 m) - Corvara (1568 m)
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Zwischen Comer- und Gardasee
(280 km und 5450 hm)

Passo Vivione

... gibt es ein paar relativ unbekannte und daher für den Radler besonders reizvolle Pässe (wenig Verkehr) in schönster Alpenlandschaft.
Auch wenn der höchste Punkt dieser Tour 2000 m nicht übersteigt, erwarten den Radler äußerst anspruchsvolle Passauffahrten mit über 1500 Höhenmetern am Stück (Passo di San Marco) und eine "echte" 14-%-Steigung über ca. 3 Kilometer am Passo della Presolana.
Die Südseite des Passo del Vivione (siehe Bild) überrascht durch eindrucksvollste Streckenführung auf einem ca. 2 m breiten Sträßlein in hochalpiner Lage mit atemberaubendem Panorama auf das Massiv des Pizzo Presolana, für mich einer der schönsten Streckenabschnitte in den Alpen.
Faszinierend auch die Landschaft mit den an die Hänge "geworfenen" kleinen Ortschaften am Passo della Crocetta (Colle di Zambla).
Phantastisch ebenfalls das hochalpine Rundpanorama auf dem Passo di San Marco.
Als Option für den 4. Tag könnte die Bezwingung des Passo Mortirolo stehen, der bei den großen Profirundfahrten mit am meisten gefürchtetste Pass, weist er doch auf 12 Kilometern knapp 1300 Höhenmeter und längere Abschnitte zwischen 15 und 18 % Steigung auf.

Routenvorschlag
1. Tag:

Anreise nach Morbegno (262 m) - Sondrio (307 m) - Tresenda (360 m) - Apricapass (1176 m) - Edolo (690 m)
2. Tag:
Edolo (690 m) - Passo del Vivione (1828 m) - Schilparo (1124 m) - Abzweig (750 m) - Passo della Presolana (1297 m) - Clusone (648 m) - Ponte Nossa (450 m) - Passo della Crocetta/Colle di Zambla (1287 m) - Serina (825 m)
3. Tag:
Serina (825 m) - San Pellegrino 355 m) - Passo di San Marco (1992 m) - Morbegno (262 m)
4. Tag: (Option)
Mortirolorunde: Tirano (450 m) - Mazzo di Valtellina (552 m) - Passo del Mortirolo (1896 m) - Passo di Guspessa (1824 m) - Aprica (1176 m) - Tirano (450 m)
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Von Toblach durch die Dolomiten zur adriatischen Tiefebene und zurück
(400 km und 5700 hm)

Tolle Tour, die viele verschiedene Großlandschaften beinhaltet.
Durch die den Naturpark der Sextener Dolomiten geht es auf den Kreuzbergpass. Über den kleinen Passo Rest in die Adriatische Tiefebene.
Ein Schmankerl ist die Auffahrt nach Piancavallo (öfters schon Bergankunft beim GIRO), auf kleiner Straße am letzten Südhang der Alpen direkt aus der Poebene hinauf nach Piancavallo, fast immer mit tollem Blick über die Poebene und bei klarer Sicht sogar bis zur Adria.
Die Fahrt über Piancavallo und weiter auf absolut verkehrsarmer Straße von Barcis nach Longarone ist für mich mit eine der schönsten in den Alpen.
Weiter über den "kleinen", aber steilen Cibianapass und über Auronzo di Cadore zum Touristenmagnet Misurinasee im Herzen der Dolomiten mit phantastischem Rundumpanorama (hier ist auch ein Abstecher zur Auronzohütte/Drei Zinnen möglich). Abfahrt durch das Valle di Landro zurück nach Toblach, wo man kurz davor am schön gelegenen Lago di Toblach die Tour ausklingen lassen kann.

Routenvorschlag
1. Tag:

Anreise nach Toblach: Innichen - Sexten - Kreuzbergpass - Padola - S. Stefano - Sattel von Sappada - Villa Santina
2. Tag:
Villa Santina - Priusio - Forcella di Priusio - Forcella Mt. Rest - Meduno - Maniago - Vivaro - Pordenone
3. Tag:
Pordenone - Aviano - Piancavallo - Barcis (siehe Bild links) - Passo Osvaldo - Longarone
4. Tag:
Longarone - Forno di Zoldo - Passo Cibiana - Pieve di Cadore - Auronzo di Cadore
5. Tag:
Auronzo die Cadore - Lago di Misurina (Abstecher zur Auronzohütte/am Fuße der 3 Zinnen + 2 x 7,5 km und 570 hm, ! 16 %) - Toblach
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In weitem Bogen um die Brenta
(280 km und 4300 hm)

am Balinopass

Landschaftlich vielfältige und beeindruckende Tour.
Vom Weinort Kaltern im Etschtal über den Mendelpass ins Skiparadies der Brenta: "Madonna di Campiglio". Weiter südwärts zum mediterranen Gardasee, von dort über den Balinopass (siehe Foto) und entlang der Rückseite der Brenta zum schön gelegenen Molvenosee und hinauf zum touristisch erschlossenen Andalo. Eine lange, aussichtsreiche Abfahrt führt wieder hinab ins Etschtal, in dem uns die Südtiroler Weinstraße wieder nach Kaltern bringt.
Zum Abschluss der Tour könnte man sich ein Bad im Kalterer See oder ein Glas Wein gönnen.

Routenvorschlag
1. Tag:

Kaltern - Mendelpass - Dimaro
2. Tag:
Campo-Carlo-Magno-Pass - Madonna di Campiglio - Tione - Storo - Ampolapass - Lago di Ledro - Gardasee
Achtung: die spektakulär in den Fels über dem Gardasee gebaute Ponalestraße vom Lago di Ledro zum Gardasee ist durch 2 längere Tunnels ersetzt worden. Die alte Ponalestraße kann mit dem Rad aber noch befahren werden, die letzten 2,5 km sind allerdings zur Naturstraße zurückgebaut worden. Bei vorsichtiger Fahrweise ist sie aber auch mit dem Renner zu befahren oder man schiebt diese Strecke, was wegen der atemberaubenden Aussicht auch nicht schlimm ist.
Wer diesen Abschnitt meiden möchte, fährt stattdessen von Tione über den Passo Duron nach Fiave und dann zum Gardasee.
3. Tag:
Lago di Tenno - Ballinopass - Fiave - Ponte Arche - Molveno - Andalo - Mezzocorona - Kaltern
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